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Die Automobilindustrie in der Großregion

Die KMU des Automobilsektors in der Großregion operieren sehr weitgehend innerhalb nationaler Wertschöpfungsketten und sind in hohem Maße abhängig von Herstellern und Zulieferern niedrigeren und höheren Ranges, die auf ihrer eigenen Seite der Grenze angesiedelt sind. Der Zugang zu den unmittelbar angrenzenden Märkten, der ihre operative Basis verbreitern würde, wird durch mangelnde Kenntnis der Märkte und der Besonderheiten von Produkten und Dienstleistungen sowie durch den fehlenden Zugang zu und die fehlende Integration in bestehende Netzwerke erschwert.

Durch die Zusammenarbeit der Akteure und die Nutzung von Synergien zwischen den Unternehmen der verschiedenen Regionen der Großregion kann ein europäischer Automobilcluster geschaffen werden, der sowohl in Bezug auf seine Größe (Arbeitsplätze, produzierte Fahrzeuge) als auch auf sein technologisches Niveau führend in Europa ist.

Die Automobilindustrie in der Großregion und den angrenzenden Gebieten der Großregion Ost sind :

  • 2 500 entreprises
  • 450 000 salariés
  • près de 2 millions de véhicules produits sur la zone des partenaires
  • plusieurs clusters automobile dynamiques sur la zone à structure et mode de fonctionnement différents

Das PAE Projekt : Europäischer Automobil-Cluster

Das EAP-Projekt bringt fünf belgische, französische und luxemburgische Partner sowie fünf deutsche assoziierte Partner unter der Koordination der IHK Grand-Est zusammen. Das Projekt wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung über das Programm Interreg VA Grande Région kofinanziert.

Hauptziel des PAE ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität von Unternehmen der Automobilbranche in der Großregion durch koordinierte grenzüberschreitende Maßnahmen zu stärken.

Seine Hauptziele sind :

  • die Präsenz der KMU in der Großregion (Saarland, Rheinland-Pfalz, Lothringen, Luxemburg, Wallonien) und den angrenzenden Regionen (Elsass, Baden-Württemberg, Champagne Ardenne usw.) auf ausländischen Märkten zu verstärken,
  • die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf grenzüberschreitender und internationaler Ebene zu verbessern (Unterstützung zur Aufrechterhaltung eines technologischen Vorsprungs, Anpassung der Kompetenzen der Humanressourcen an die Entwicklungserfordernisse der neuen Mobilität und der Industrie der Zukunft),
  • die Zusammenarbeit zwischen den Automobilclustern der Großregion zu stärken, wichtige Instrumente für die Nachhaltigkeit dieses Ansatzes.

PAE läuft von Juli 2018 bis Dezember 2021 und ist um sieben Achsen strukturiert:

  1. Projekt-Koordination
  2. Kommunikation
  3. Transnationale Zusammenarbeit
  4. Internationale Zusammenarbeit
  5. Kongress der Zukunft 2020
  6. Die Wettbewerbsfähigkeit von morgen (einschließlich Ausbildung)
  7. Entwicklung einer zukünftigen Internationalisierungsstrategie