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Adient begrüßt EAP-Partner für ihren Lenkungsausschuss in Kaiserslautern

Am 27. November 2019 trafen sich die PAE-Projektpartner in Kaiserslautern zu einem Lenkungsausschuss. Dieses Treffen wurde von der Fahrzeug Initiative Rheinland-Pfalz in den Räumlichkeiten der Firma Adient, Designer von Autositzen, organisiert.

Am Rande ihres Treffens hatten die Partner die Gelegenheit, dieses Unternehmen zu besuchen, das weltweit einen von drei Autositzen herstellt. Mit 234 Standorten weltweit und einem Umsatz von 9,2 Mrd. USD im Jahr 2018 ist das Unternehmen zweifelsohne einer der führenden Hersteller von Autositzen. Der Standort Kaiserslautern beschäftigt rund 550 Mitarbeiter, darunter 25 Auszubildende. Der Standort ist ein zertifiziertes Kompetenzzentrum.

Automotive Day 2019 in Lüttich: ein voller Erfolg für das PAE-Projekt

Am 24. September 2019 organisierten Technifutur und die Universität Lüttich mit Unterstützung der anderen Partner des PAE-Projekts den Automobiltag 2019 in Lüttich (Wallonien, Belgien). Das diesjährige Thema lautete „Herausforderungen in Bezug auf Recycling und Ökobilanzierung in der Automobilbranche“. Die Veranstaltung versammelte 108 Teilnehmer aus Belgien, Frankreich, Deutschland, Irland, Luxemburg und den Niederlanden und hatte somit eine großartige Berichterstattung über die Großregion.

Der ganze Vormittag war einer Plenarsitzung gewidmet, an der mehrere hochrangige Redner wie die Universität Lüttich, Ford oder Febelauto teilnahmen. Am Nachmittag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, an B2B-Sitzungen sowie an parallelen Sitzungen zu zwei Themen teilzunehmen: dem Recycling von metallischen Werkstoffen und von nichtmetallischen Werkstoffen. Auch hier animierten hochrangige Referenten wie Arcelor Mittal, CRM Group oder CETIM Grand-Est die Sessions.

Der Tag endete mit Unternehmensbesuchen: Die Teilnehmer konnten Arcelor Mittal, John Cockerill und die CRM Group besuchen.

Das von der EU geförderte PAE Projekt Stärkt die Zusammenarbeit zwischen den Automobilclustern der Großregion

Andreas Wlasak, Vize-Präsident Industrial Design beim Zulieferer Faurecia, Ulrich Selzer, Jürgen Barke vom Saar-Wirtschaftsministerium, Etienne Oudot De Dainville, Gesandter für Wirtschaftsangelegenheiten bei der Französischen Botschaft in Berlin, Executive Director bei Opel, Anish K. Taneja, Präsident von Micheln Region Nord-Europa, und Aria-Geschäftsführer Vincent Carel.   (von links nach rechts)

Die Zukunft der Automobilindustrie: Gemeinsame Herausforderungen und Chancen für Deutschland und Frankreich”

Die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich sind so wichtig wie nie zuvor. Die Digitalisierung der Automobilindustrie macht nicht an europäischen Grenzen halt. Sowohl Deutschland als auch Frankreich sind wichtige wirtschaftliche Partner und stehen auch hinsichtlich der sich ständig verändernden Kundenanforderungen vor zahlreichen Herausforderungen.

Deutschland und Frankreich spielen bei der künftigen Entwicklung der europäischen Automobilindustrie eine entscheidende Rolle auf dem Kontinent. „Beide Länder sitzen im gemeinsamen Boot und müssen Hand in Hand arbeiten“, sagte Bernhard Mattes, der scheidende Präsident des Verbandes der deutschen Automobilindustrie (VDA) beim Frankreichtag der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. So sitze die französische Autoindustrie über ihre Tochter Opel sozusagen beim VAD „mit am Tisch“. Mit „im Boot“ bei der gut besuchten Veranstaltung saß auch autoregion e.V. Geschäftsführer Armin Gehl, Mitglied des Europäischen Automobilclusters PAE – welches insgesamt 13 Partner aus Belgien, Deutschland, Frankreich und Luxembourg vereint.

 „Ich freue mich, dieses grenzüberschreitend arbeitende Autocluster bei der IAA zu begrüßen“, sagte Mattes und unterstrich damit die Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit angesichts vieler Zulieferer diesseits und jenseits der Grenze.

Mattes warnte angesichts der Herausforderungen an die Automotive-Branche vor nationalen Alleingängen: „Die Transformation und Digitalisierung der Branche macht nicht an der Grenze halt. Es geht nur gemeinsam.“ Als gutes Beispiel nannte er die von den Regierungen Frankreichs und Deutschlands geplante gemeinsame Batteriezellenfertigung, in die Berlin und Paris Milliarden investieren wollen. Und schloss seine Begrüßung von Gästen und Podium mit einem stilechten „Vive la France!“

Als Keynote-Speaker war Jürgen Barke, Staatssekretär im Saar-Wirtschaftsministerium, beim Frankreich-Tag, vor Ort.“ Barke betonte die wichtige Rolle des von der EU finanzierten PAE Clusters.

Barke bekräftigte ebenso wie der VDA-Präsident die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Er verwies etwa auf Kooperationen in Forschung und Entwicklung zwischen den Universitäten Saarbrücken, Metz und Nancy.

Vielversprechend sei auch das deutsch-französisch–luxemburgische Gemeinschaftsprojekt eines Testfeldes für störungsfreie car-to-car-Kommunikation und damit das autonome Fahren. 

Das „Autoland Saar“ mit seinen rund 44.000 Industriebeschäftigten in der Automotive-Branche empfehle sich auch als ein Treiber bei der Wasserstofftechnologie als Fahrzeugantrieb: „Wir haben gute Chancen, hier einen Beitrag zu leisten“, so Barke. Das Saarland setze auf Technologieoffenheit und nicht auf Ideologien bei künftigen Fahrzeugantrieben.

Vincent Carel, Geschäftsführer der ARIA Lorraine (Sitz: Nancy) und Clustermanager des Automobilnetzwerks der CCI Grand-Est ist ebenfalls Partner des PAE Projekts und unterstreicht, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Automotive-Branche in der Großregion ist. Angesichts der Herausforderungen rund ums Auto „wollen wir noch mehr kleine und mittlere Unternehmen für unser Cluster werben“, so Carel. Armin Gehl von autoregion bekräftigt ebenfalls den Willen zum Ausbau der gut angelaufenen Zusammenarbeit im Rahmen der Großregion Saar-Lor-Lux, die es zu verstärken gelte.

Ebenso hält Etienne Oudot De Dainville, Gesandter für Wirtschaftsangelegenheiten bei der Französischen Botschaft in Berlin, eine enge Zusammenarbeit der Automotiv-Industrie zwischen Frankreich und Deutschland für unabdingbar. Er forderte EU-weite Regulierungen für das autonome Fahren und eine europäische Wasserstoffstrategie.

Wie Zusammenarbeit heute schon konkret aussieht und wo länderspezifische Unterschiede liegen, diskutierte das Podium:

 Nach der Podiumsdiskussion und einem gemeinsamen Mittagessen, haben die PAE Partner eine geführte Tour zu Ausstellern der IAA angeboten. Besichtigt wurden die Ausstellungsflächen von Daimler, ZF Friedrichshafen, Valeo, Bosch, Ford, Ina Schaeffler und Opel.

PAE erstes OEM Event: Besuch bei Audi in Ingolstadt

Über dreißig Mitarbeiter der Automobilzulieferbranche haben sich am vergangenen Dienstag, dem 3. September, von ihren Projekten verabschiedet und sind nach Ingolstadt gefahren, um an der ersten OEM-Veranstaltung unseres PAE Interreg-Projekts teilzunehmen. „Carbon meets Automotive“ war der Auftakt am Abend des 3. mit zwei Vorträgen. Kein geringerer als „der Vater des Audi Space Frame“ selbst, Heinrich Timm, war der Hauptredner der Präsentationsveranstaltung und inspirierte die Teilnehmer, mehr als ein Material als beste Leichtbauoption für zukünftige Autos zu betrachten. Timm, ehemaliger Abteilungsleiter „Audi Lightweight Design Center“ und jetzt Mitglied des Vorstands von Carbon Composites e.V., teilte die Leidenschaft, die er empfindet, wenn er sich den Herausforderungen der Fahrzeugentwicklung mit Hilfe grundlegender physikalischer Gesetze nähert. Er wies darauf hin, dass heutzutage viele Fehlinformationen über geeignete Materialien und Antriebstechnologien in der Öffentlichkeit verbreitet werden. Nach einem umfassenden Überblick über die im Fahrzeugbau verwendeten Werkstoffe konzentrierte sich Timm auf den Leichtbau als Wegbereiter für ökologische Mobilität. Schließlich betonte er die Wichtigkeit des Recyclings speziell für Kohlenstoffstrukturen und schloss seine Rede mit der Forderung, „das richtige Material am richtigen Ort zu verwenden“.

Im Anschluss an die Eröffnungspräsentation zeigte Dr. Brzeski, Geschäftsführer von A + Composites, einem jungen Technologieunternehmen im Südwesten von Rheinland-Pfalz, auf beeindruckende Weise, wie Erfindungsreichtum und Unternehmertum den Markt durch die Einführung neuer Technologien und Produkte ankurbeln können. Die Produkte von A + Composites sind faserverstärkte Polymere mit einzigartigen Eigenschaften: leicht und flexibel und dennoch fester als Stahl. Diese Werkstoffe ermöglichen eine lokale Verstärkung und sind auch für die Automobilindustrie von großem Interesse. Sie verstärken Bauteile, die hohen Drücken und Temperaturen ausgesetzt sind.

Am nächsten Morgen ging es im Audi Werk Ingolstadt mit einer Werksbesichtigung bei Audi weiter.

Am nächsten Morgen machten wir mit dem Werksbesuch „Production compact“ bei Audi weiter und erhielten einen brillanten Überblick von der ersten Idee bis zum fertigen Auto und lernten den gesamten Produktionsprozess des Audi Q2, Audi A3, Audi A4 und Audi kennen A5-Modelle und ihre Derivate.

Anschließend sprachen Mitarbeiter der Audi AG zu folgenden Themen:

„Audi im Wandel – Megatrends in der Automobilindustrie“

„Nachhaltigkeit in der Lieferkette“

„Beschaffung von E-Komponenten“

Alle Vorträge wurden simultan ins Französische übersetzt und später beantworteten die Referenten die Fragen der Teilnehmer und nahmen sich Zeit für individuelle Diskussionen mit einigen ihrer Gäste.

Da die Teilnehmerzahl für die Audi Werksführung streng begrenzt war, hatte eine zweite Gruppe die Möglichkeit, zusammen mit Heinrich Timm die Technische Universität Ingolstadt (THI) zu besuchen. Höhepunkt war eine Führung durch CARISSMA – die neue wissenschaftliche Leitstelle für Fahrzeugsicherheit in Deutschland! Das 123 Meter lange Forschungsgebäude wurde im Frühsommer 2016 in Betrieb genommen und beherbergt auf über 4.000 Quadratmetern Nutzfläche insgesamt zehn Testanlagen, darunter eine Indoor-Testanlage für Crash- und Fahrversuche, einen Fallturm und ein Labor für die Car2X-Kommunikation ein Labor zur Erforschung sicherer Energiespeicher, ein Simulationslabor und ein HiL-Labor.

Darüber hinaus wird CARISSMA über einen Freiraum für vollständige Fahrzeugtests sowie einen Fahrsimulator mit Hexapod-Bewegungsplattform und ein Fußgängerschutzlabor für die Entwicklung neuer Test- und Erfassungsmethoden verfügen.

Es war eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen neuen Eindrücken und spannenden Perspektiven für die Zukunft der Automobilindustrie.

 

Vorstellung von PAE während des Tages PFA-ARIA-POLES | 04. Juli 2019 | Paris

PFA-ARIA-POLES-Tag, organisiert von der PFA | Die Division Automobiles & Mobilités präsentierte am 4. Juli 2019 in Paris Vincent CAREL, Generaldelegierter von ARIA Lorraine, PAE – Projektmanager, das Projekt European Automotive Pole: seine Entstehung, seine Ziele, die Geplante Maßnahmen, einschließlich der Organisation eines grenzüberschreitenden Automobiltages am 24. September 2019 in Wallonien (Lüttich) zum Thema Recycling.

Offizieller Start des PAE-Projekts bei den „360 Possibles“ in Straßburg am 27. Juni 2019

Am 27. Juni 2019 nahmen die Partner des PAE-Projekts an der 360 Possibles-Ausstellung teil, die von der regionalen Innovationsagentur Grand-eNov in Straßburg im Grand Est organisiert wurde. Die Partner veranstalteten einen EAP-Stand mit verschiedenen Projektdokumenten (Roll-up, Flyer) und einigen Demonstrationsobjekten wie einem 3D-Drucker oder einem Miniaturauto, das mit einer Wasserstoffbrennstoffzelle betrieben wird. Der PAE-Stand war ein voller Erfolg, viele Besucher interessierten sich für das Projekt.

Am frühen Nachmittag wurde eine offizielle Pressekonferenz zum Start des Projekts organisiert. Es wurde von Gilbert Stimpflin, dem Präsidenten der IHK von Grand Est, vorgestellt und anschließend von Vincent Carel (ARIA Lorraine-Geschäftsführer / Lead Partner PAE) und Ludovic Party (PerfoEST-Direktor im Pôle Véhicule du Futur) animiert. Nachrichtenartikel wurden an den folgenden Tagen in lothringischen und elsässischen Zeitungen veröffentlicht.

Von links nach rechts: Vincent Carel, Gilbert Stimpflin, Ludovic Party

Vorstellung des PAE-Projekts bei der Generalversammlung der ARIA LORRAINE am 18. Juni 2019 in PSA (Trémery, Moselle)

Während dieses Treffens, an dem mehr als 40 Unternehmen aus der regionalen Automobilbranche teilnahmen, präsentierte Vincent CAREL, EAP-Projektmanager und ARIA LORRAINE-Generaldelegierter, den Tätigkeitsbericht 2018 des Verbandes. Das von den Interreg-Behörden im Jahr 2018 genehmigte European Automotive Pole-Projekt, an dem 12 Partner aus der Großregion, darunter ARIA LORRAINE, beteiligt sind, wurde vergrößert. Er beschrieb seine Finanzierungs- und Leitaktionen für Unternehmen.

PAE auf dem 19. Int. Symposium in Stuttgart vorgestellt

Am 19 März, anläßlich des 19. Internationalen Symposiums, welches vom FKFS organisiert wurde, verdeutlichte Thomas Röhr vom PAE Partner Pôle Véhicule du Futur den Nutzen einer Zusammenarbeit europäischer Cluster am Beispiel des Projektes PAE. Dies erfolgte im Rahmen seines Vortrages über die Rolle der französischen Automobilcluster für Innovation und industrielle Performance der Automobilindustrie.

https://fkfs-veranstaltungen.de/3/stuttgart-international-symposium/

 

PAE Treffen bei autoregion in Saarbrücken

Am 25. Januar 2019 trafen sich die Projektpartner beim Kick-off-Meeting 2019 des deutsch-französischen Partnerclusters autorégion.eu im Beisein von Wirtschaftsminister Peter Altmaier und VDA Präsident Bernhard Mattes.

Das PAE Team in Saarbrücken

Hydrogen: hype or real business opportunities?

Conference invitation
Luxembourg AutoMobility Cluster

High levels of pollution and the threat of drastic climate change have created strong pressure to reduce greenhouse gas emissions. Hydrogen can offer solutions in fields ranging from transport to energy storage, but is it really a technically and economically viable alternative to fossil fuel?

This conference will be an opportunity to listen to experts from universities, research centres and automotive companies who will unveil ways of using hydrogen that could result in new business opportunities. They will explore the technical challenges and solutions of H2/FCH deployment from the perspective of the whole ecosystem – production and distribution, mobility applications, industrial and energy use, and residential CHP.

The programme will include technical conferences as well as an exhibition and demos from the following companies / institutions:

  • Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST) (Luxembourg): New materials as key enabling technologies for fuel cells and water splitting
  • MOVE2 – ANLEG Technologies (Luxembourg): H2TEC – Fuel cell technology applied to lightweight mobility
  • Toyota (Luxembourg): Hydrogen-powered Mirai pioneering mobility Without Emissions
  • SHELL (France): Deployment of H2 Fleets – Heavy duty & light duty vehicles
  • FC Lab – H2SYS (France): Fuel cell research activities & related business opportunities – Portable H2 power station
  • WaterstofNet (Belgium): H2 European projects – H2Benelux & Hydrogen Mobility Europe
  • HINICIO (Belgium): Leading European competence centre on hydrogen and fuel cells
  • University of Birmingham (UK): Integration of high temperature fuel cells on commercial vehicles running on methane fuel
  • TU Delft (Netherlands): Car as a Power Plant – Integration of hydrogen-based fuel cell vehicles in the grid
  • IZES (Germany): Generating energy secure communities through smart renewable H2

The full agenda can be seen on the event website.

Targeting the Greater Region and beyond, this event is organised by the Luxembourg AutoMobility Cluster in collaboration with Autoregion and Campus Francorchamps.